Mario Draghi und die “perverse Angst” der Deutschen


ezb-casino
In der vergangenen Woche geisterte ein Kommentar des EZB-Chefs Draghi durch die deutsche Medienlandschaft, in welchem dieser den Deutschen eine “perverse Angst” vor den ergriffenen Maßnahmen der EZB unterstellte.
Der Printifex Maximus der Europäischen Zentralbank hat sicher recht damit, dass gerade wir Deutschen besondere Fühler dafür haben, wenn es um den Betrug der Menschen per schleichender Papiergeldentwertung geht. Dieser Betrug wird aktuell für alle sichtbar wieder einmal mit uns praktiziert. Wir haben das Procedere der Geldentwertung schon zum wiederholten Male im letzten Jahrhundert erlebt und erkennen daher vermehrt die Zeichen, die uns aus der “Frankfurter Printakademie für Geldentwertung” gesendet werden. Dass diese Befürchtungen der deutschen Sparer deshalb nicht einmal ansatzweise pervers sind, sondern eher hervorragend begründet, möchte ich Herrn Draghi in einem offenen Brief vermitteln.
Guten Tag Herr Draghi,
ich erspare mir die sonst in einem Brief üblichen Höflichkeitsfloskeln, da ich Sie weder für besonders lieb noch für auch nur im Ansatz ehrbar halte.
Mit Ihrer Aussage, wir Deutsche seien von einer “perversen Angst” ergriffen, weil wir begründete Zweifel an den von Ihnen eingeleiteten und damit auch von Ihnen zu verantwortenden Maßnahmen zur “Stabilisierung” des Euro haben, verlieren Sie in meinen Augen jeden Anstand gegenüber den Menschen, die Ihnen Ihr angenehmes und auskömmliches Leben in überbordendem, unverdientem Wohlstand ermöglichen.
Dass dieser Wohlstand nicht auf Ihrer eigenen Leistung basiert, wissen Sie am allerbesten, da es Menschen Ihres Schlages sind, die sich auf Kosten anderer mästen und sich schamlos völlig leistungslos bereichern. Sie produzieren keine Werte sondern nur wertloses Papier, das willige Politiker per staatlichem Annahmezwang lediglich mit scheinbarem Wert ausstatten. Den eigenen unverdienten Wohlstand vor Augen, korrumpieren uns diese Politiker mit scheinbaren Wohltaten, die nur dank Ihrer Druckerpressen überhaupt möglich sind. Ihr Falschgeld erlaubt die Finanzierung endloser Kriege, die mit echtem Geld niemals finanzierbar wären. In Wirklichkeit ist Ihr “Geld” nur das, was uns der Präsident der Deutschen Bundesbank bereits öffentlich wissen ließ. Sie verteilen riesige Mengen an bunt bedruckter Baumwolle.
Dabei ist es Ihre einzige wirkliche Aufgabe, Banken vor dem Untergang durch Pleite zu retten. Banken, die für sich selbst völlig unkontrolliert wertloses Scheingeld produzieren und sich trotzdem hemmungslos überschulden. Die von Ihnen vorgegaukelte Geldwertstabilität gibt es nicht bei Ihrem Betrugsgeld. Wie sollte das auch möglich sein, wenn Geld, das wunschgemäß nach Ihren Statuten jedes Jahr mit mindestens 2% inflationiert, als stabil bezeichnet wird. Für mich ist diese Tatsache pervers.
Dass Sie selbst Ihre eigenen Vorgaben nicht einhalten, dafür aber den ahnungslosen Menschen in Europa durch Wortspielereien eine heile Welt vorgaukeln, die es so nicht gibt, spricht für Ihren wertlosen Charakter. Es sind die fleißigen Menschen in ganz Europa, unsere Kinder und Enkel, die Sie mit Ihrem Monopolygeld in die Schuldknechtschaft zwingen. Durch die ständige hemmungslose Vermehrung der Geldmenge und die weit nach unten manipulierten Zinsen stehlen Sie uns unsere Ersparnisse und entwerten das Geld immer weiter, für das wir im Gegensatz zu Ihnen arbeiten müssen. All das geschieht, um die pervers hohe Überschuldung ganzer Nationen zu kaschieren und den Papiergeld-Turmbau zu Babel noch etwas weiter am Laufen zu halten. All das geschieht, weil Ihr Geld ohne Schulden nicht existieren kann. Weil es auf permanent wachsende Verschuldung angelegt ist. Ihr Geld produziert Schuldsklaven. Jeden Tag, jede Stunde, jede Sekunde. Das Hamsterrad, in dem wir alle dank Ihrer pervertierten Geldpolitik gefangen sind, treibt die Pumpe an, die unsere durch Leistung und Arbeit erschaffenen Werte zu den wenigen Profiteuren dieses perfiden Systems nach oben fördert. Wir dagegen bekommen statt echten Werten nur immer wertloseres Papier. Das ist wirklich pervers, Herr Draghi!
Banken sind eigentlich dazu da, das Geld der Bürger sicher zu verwahren. Heute sind diese Banken zu weltweiten Spielcasinos verkommen, die dank der von Ihnen angekurbelten Scheingeldproduktion mit echten Werten, mit unserer Nahrung, mit unseren Arbeitsplätzen und mit unseren Ersparnissen zocken. Es gibt keinen Markt mehr, der nicht im Sinne von Politik und Banken manipuliert wird. Selbst den Handel mit Gold und Silber verderben Ihre pervertierten Interessengruppen nach Gutsherrenart. Weltweit tätige Firmen werden mit frischem Geld aus der Druckerpresse “übernommen” und danach meist hemmungslos ausgeplündert. Sie eignen sich mit diesem falschen Geld unsere echten Werte an und bereichern sich leistungslos an unserer Arbeit. Zinsen auf Geld zu verlangen, das man selbst per Knopfdruck ohne jede wirkliche Gegenleistung erschaffen hat, ist unmoralisch. Jeder der solch ein leistungsloses Einkommen bezieht trägt Schuld daran, dass ein anderer trotz Fleiß und Leistung nicht mehr von seiner eigen Hände Arbeit leben kann. Das ist für mich pervers, Herr Draghi.
Sie verkriechen sich in Ihrem Elfenbeinturm und erlauben sich über uns Deutsche solch ein Urteil zu sprechen. Schämen Sie sich, die Gefühle der besorgten Menschen mit Füßen zu treten. Sie wissen sehr genau, dass diese Menschen ein Recht darauf haben, so zu urteilen. Keine einzige Papiergeldwährung hat je dauerhaft Bestand gehabt. Der Wert all dieser Währungen ging immer gegen Null. Das wird auch mit dem Euro passieren. Es ist nicht die Frage ob der Euro untergeht. Die Frage ist nur wann er endlich verschwinden wird.
Schauen Sie auf Europa, schauen Sie auf das, was Menschen wie Sie mit diesem Kontinent anrichten. Schauen Sie auf die Länder, die Sie und Ihre im Verborgenen agierenden Dienstherren mit Hilfe dieses Geldbetruges gnadenlos ausplündern. Was haben Sie angerichtet mit diesem Kontinent, der kulturell und wirtschaftlich einst führend auf der Welt war. Ausgeplündert, überschuldet und heruntergewirtschaftet ist dieses glanzvolle Europa. Geknechtet sind seine Menschen. Wie verzweifelt müssen Ihre Landsleute in Italien sein, wenn sie mit Mistgabeln auf die Straße gehen, um für ein besseres Leben und gegen die EU zu protestieren? Wie vernichtend ist es für ein Land, wenn die Hälfte seiner Jugend arbeitslos ist? Was ist das für eine Welt, in der unproduktive Parasiten wie Sie es sich erlauben, die berechtigten Sorgen anderer als pervers zu bezeichnen? Was bilden Sie sich überhaupt ein? Sie sind doch verantwortlich für dieses Desaster. Sie sind verantwortlich für das Elend dieser Menschen. Und Sie machen sich auch noch lustig über diese Menschen. Pfui Teufel, Herr Draghi!
Wie lange wollen Sie unser Land noch ausplündern, bis Sie diese Vernichtungspolitik endlich beenden? Deutschland hat inzwischen mehr Schulden aufgetürmt, als die kommenden Generationen jemals zurückzahlen können. Aber Sie bekommen den Hals nicht voll, beschleunigen die Schuldenpumpe noch und lassen das Hamsterrad, in das wir gezwungen werden, immer schneller laufen. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird die Geschwindigkeit auch für uns Deutsche zu schnell. Dann straucheln auch wir und stürzen. Dann ist die Zeit der letzten Plünderer gekommen. Dann werden Leichenfledderer und Parasiten wie Sie über unsere letzten Werte herfallen. Das Schlimmste daran ist, dass unsere eigenen Leute, die von uns gewählten Politiker dieses perverse Spiel mitmachen und stützen. Sie machen sich damit zu willigen Helfern dieser Plünderer.
Um andere zu retten, lassen wir unser Land verrotten. Um marode Banken zu stützen, stiehlt man unsere Ersparnisse. Alle wissen, dass das nur eine scheinbare Rettung auf Zeit ist. Um diesen Betrug an den Völkern der Welt noch einige Tage, Wochen oder Monate am Laufen zu halten, beleidigen und belügen Sie uns. Herr Draghi, das alles ist pervers.
Mit tiefster Verachtung für einen wertlosen und völlig charakterlosen Menschen
Gerhard Breunig

Quelle: Cafe Liberte (03.01.2014)

Mehr zum Thema Eurokrise und Zerstörung des Euro:

Die Tragödie des Euro: Ein System zerstört sich selbst 

Die Billionen-Schuldenbombe: Wie die Krise begann und warum sie noch lange nicht zu Ende ist 

Showdown: Der Kampf um Europa und unser Geld 

Basiswissen Eurokrise: Wie sie entstand und was sie für uns bedeutet 

Die Euro-Krise: Analyse der Europäischen Strukturkrise (German Edition) 

Stoppt das Euro-Desaster! 

Die Target-Falle: Gefahren für unser Geld und unsere Kinder 

Der größte Raubzug der Geschichte: Warum die Fleißigen immer ärmer und die Reichen immer reicher werden 

Kalte Enteignung: Wie die Euro-Rettung uns um Wohlstand und Renten bringt 

2018 – Deutschland nach dem Crash: Was Politiker nicht erzählen 

Tatort Euro: Bürger, schützt das Recht, die Demokratie und euer Vermögen 

Die Euro-Lügner: Unsinnige Rettungspakete, vertuschte Risiken – So werden wir getäuscht 

Ein Europa, das es nicht gibt – Die fatale Sprengkraft des Euro Mit einem Vorwort von Udo DiFabio 

Beim Geld hört der Spaß auf: Warum die Eurokrise nicht mehr lösbar ist 

Europa braucht den Euro nicht: Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat

This entry was posted in Uncategorized. Bookmark the permalink.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s