Es gärt in Deutschland! Wann wird sich die aufgestaute Wut entladen?


Geschrieben von Maria Lourdes


Schiller ZitatSchaut man sich das 20. Jahrhundert und die vielen Kriege und Bürgerkriege dieser Epoche an, dann gab es immer drei Vorboten der blutigen Gemetzel:  Wirtschaftliche Krisen, ethnische Spannungen und staatlichen Machtverfall.
Trafen sie zeitgleich zusammen, dann waren schreckliche Kriege unvermeidbar. Mit wissenschaftlicher Präzision führte der Weg dann direkt in die große Katastrophe. Noch nie aber hat es auf der Welt so viele neue Brandherde gegeben wie heute, bei denen alle Vorbedingungen für Kriege und Bürgerkriege zeitgleich aufeinanderprallen.
Die Medien sollen informieren. Aber sie manipulieren das Volk. Die veröffentlichte Meinung steuert die öffentliche Meinung. Ob Euro-Krise, Integrationslüge, Feministinnen-Propaganda, die absolut einseitige Berichterstattung über die Entwicklungen im Nahen Osten, der Ukraine oder in Nordafrika: Ein Medienkartell maßt sich an, die Menschen zu täuschen und umzuerziehen.
Brigadegeneral a. D. Reinhard Günzel: “Eine beständige Umerziehung und Indoktrinierung durch unsere Medien sowie die verderbliche Saat der Frankfurter Schule, die in der sogenannten Kulturrevolution der Achtundsechziger aufgegangen ist, haben aus einem vormals stolzen Kulturvolk eine Gesellschaft gemacht, die sich praktisch aufgegeben hat.”
Aufruhr: Wie man uns durch Medien manipuliert. 
Ein Artikel von Gerhard Breunig bei cafeliberte, gefunden bei krisenfrei
Aufruhr hat die ganze Welt erfasst. In immer mehr Ländern gehen Menschen auf die Straße um die Zustände in ihrem Land zu verbessern, ihre Lebensbedingungen zu verändern oder ungeliebte Machthaber aus deren Amt zu entfernen. Die Zahl dieser Brandherde wird immer größer. Bei der Berichterstattung in unseren Medien fällt es allerdings auf, dass in Deutschland nicht jede dieser Bürger- und Protestbewegungen für „erwähnenswert“ gehalten wird. Man verschweigt uns vieles und das mit voller Absicht.
Jeden Tag zur besten Sendezeit gewährt uns die „aktuelle Kamera“ des deutschen Zwangsbezahlfernsehens ein ganz besonderes Schauspiel. Die „beliebteste“ Nachrichtensendung des ehemaligen Ost Fernsehens wurde nach der Wende geschickt in die bestehenden Nachrichtensendungen des West Fernsehens transformiert. Seitdem werden dem geneigten Bürger unter verschiedenen Pseudonymen wie „Tagesschau“ oder „Heute“ zensierte Märchen und geschickt platzierte Propagandafilme als echte Informationssendungen verkauft.
Bei den GEZ geknechteten Fernsehzuschauern, die in vielen deutschen Wohnzimmern tagtäglich vor ihrem digitalen Verdummungsverstärker sitzen, ist längst das gut getarnte Brüsseler Propagandaministerium eingezogen. Die Berichterstattung wird ausschließlich mit EU positiven und kommissionsgenehmen Berichten gefüllt. Witzfiguren, wie der SPD Parlamentskomiker Schulz , der gerne Chef des Clown Ministeriums in Brüssel werden möchte, sollen uns laufend bei der Stange halten. Negative Nachrichten zur EU kommen im deutschen Qualitätsfernsehen praktisch nicht vor. Das wurde in Brüssel schon vor Längerem für uns entschieden und in Deutschland wird diese Richtlinie mit wachsender Begeisterung bei Intendanten und Rundfunkräten besonders konsequent umgesetzt. Die Brüsseler Bürokraten wissen eben, was für das Volk gut ist.
Jubel …
Es entsteht für mich dabei der Eindruck, dass man Bürger dieses Landes für besonders dumm verkaufen will.
So wird beispielsweise derzeit über die wütenden Proteste verzweifelter Ukrainer im Kampf um Demokratie und Freiheit sehr umfassend berichtet. Auch Demonstranten aus Thailand sehen wir regelmäßig. Oft sind diese Berichte sogar das Top Thema des Tages. Die ukrainischen Demonstranten, die den Anschein erwecken unbedingt ein weiteres Anhängsel der krebsartig in Europa wuchernden EU werden zu wollen, sind dabei natürlich die Guten. Das wird ständig immer wieder betont und dank medienwirksamer Straßenschlachten, prügelnder Polizei, Wasserwerfern und brennenden Barrikaden perfekt in Szene gesetzt. Der Böse ist in diesem Fall der gewählte Präsident Janukowitsch, der lieber das Geld und das Gas der Russen als das Geld und die freiwillige Assoziation an das „Brüsseler Reich immer währender Demokratie und Glückseeligkeit“ wählt. Er ist der Buhmann, den es publikumswirksam zu vertreiben gilt. Steht er doch der EU bei ihrer Expansion gen Osten im Weg.
Wie in jedem guten Western, gibt es selbstverständlich auch in der Ukraine einen besonderen Helden, den zufälligerweise in Europa äußerst berühmt ist. Dr. Vitali Klitschko, bekannt als Dr. Eisenfaust, ist ein Liebling der westlichen Medien. Bei der laufenden, sehr einseitigen Berichterstattung wird ein schon seit Jahrzehnten erfolgreiches Modell der Massenbeeinflussung praktiziert, das einst in den Filmstudios von Hollywood erfunden wurde.
Mit dem grandiosen Schachzug der klischeehaften Western Filme schaffte man es in den USA sogar, der gnadenlosen Ausrottung der amerikanischer Ureinwohner durch weiße Siedler ein positives Image zu verpassen. Diesen Völkermord an den Indianern verkehrte die Medienindustrie einfach in die immer gleiche Abenteuergeschichte von Gut und Böse. Sie setze damit verblüffender Weise einen Geldstrom in Gang, der bis heute prächtige Gewinne abwirft und das Image der USA sogar trotz Völkermord noch aufpoliert. In der Ukraine geht es dagegen nur um die weitere Vereinnahmung eines unabhängigen europäischen Landes durch eine supranationale Organisation genannt EU.
In diesem Fall ist der gute Sheriff ein besonders beliebter Boxer, der als Fernseh-Gladiator seit Jahren mit ungeheurer Brutalität in unzähligen Kämpfen erfolgreich seine Gegner nieder geschlagen hat. Wir kennen diesen großartigen Europäer und Einschaltquoten König aber auch als lustigen Teddybären, der mit seinem ebenso brutalen, ebenso beliebten Bruder in weniger lustigen Werbesports für Bier und anderen Schnickschnack unentwegt Reklame macht. Damit ist das perfekte positive Image geschaffen, das keiner der Zuschauenden mehr wirklich hinterfragt. Klitschko ist ein Guter, deshalb muss auch das was er da in der Ukraine macht gut sein.
Szenenwechsel:
In Italien gehen die Menschen ebenfalls auf die Straßen. Die Mistgabel ist das Zeichen der Proteste von Bauern im Süden Italiens. Die so genannten Forconi haben sich inzwischen zu einer landesweiten Protestbewegung entwickelt. Beteiligte Gewerkschaften, Polizisten und Studenten ließen die Masse der Protestierenden rasant größer werden. Die Forconi sind fest entschlossen, Italien zum Stillstand zu bringen. Sie überziehen das ganze Land mit Streiks, Blockaden und Kundgebungen. Sie fordern das diejenigen für die Krise bezahlen, die sie verursacht haben. Sie beschweren sich darüber, dass sie nicht gefragt wurden, ob sie den Euro und die EU überhaupt wollen. Sie beschweren sich, dass alle wichtigen Verträge der letzten Jahre ohne die Zustimmung der Bürger einzuholen einfach abgeschlossen wurden.
Damit ist jetzt Schluss, verkünden sie. Ziel der Bewegung ist die Absetzung der gesamten politischen Kaste in Italien. Während Banken mit dem Geld der Bürger gerettet werden und sich große Industrielle sowie Lobbyisten mit unnötigen Milliardenprojekten die Taschen voll machen, würden kleine Betriebe in den Konkurs getrieben. Die Arbeitslosigkeit nimmt rasant zu, die Bevölkerung verarmt. Die Zahl der arbeitslosen jungen Menschen steigt schneller als in jedem anderen Mitgliedsland der EU . Die Menschen sind verzweifelt. Italien ist zum Pulverfass geworden, bereit zur Explosion.
Einer der Anführer nennt die Profiteure des etablierten Systems Parasiten und fordert die Polizei auf, sich auf die richtige Seite, auf die Seite der leidenden Menschen zu stellen. Und viele Polizisten folgen diesem Aufruf. Diese friedliche Revolution geht in Italien tatsächlich vom Volke aus. Aber die „Aktuelle Kamera“ berichtet darüber nicht.
Die Initiatoren planen einen Millionenmarsch auf Rom, aber ARD und ZDF tun so, als sei alles in bester Ordnung. Auch in Spanien und Frankreich sind die Menschen auf den Straßen. In allen großen Städten gibt es immer wieder massive Proteste. In Barcelona waren es vor einigen Tagen über 200.000 Menschen. Auch darüber schweigen Deutschlands mit Zwangsgebühren finanzierte Qualitätsmedien.
Wir dürfen heute nur noch sehen, was uns der Rundfunkrat gestattet. Es wird auf Weisung der EU gefiltert und beschönigt. Takatukaland ist überall. Wir erfahren nur, was in der Ukraine, Thailand oder in Arabien passiert. Dass der Aufruhr schon vor unserer Haustür angekommen ist, bereits mit tausenden von Fäusten auch an unser Türen klopft, darf in Merkels Sozialistenparadies anscheinend niemand ahnen. Es könnte möglicherweise sonst der Eindruck entstehen, dass diese EU doch nicht ganz so frei und perfekt ist, wie man es uns immer wieder glauben machen will.


Quelle: Lupo Cattivo’s Blog (28.12.2013)


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