Bevölkerungsschwund in Deutschland erklärt: Über 100.000 ungeborene Menschen wurden 2012 in Deutschland abgetrieben / Neueste Statistik


Jedes Jahr wird die deutsche Öffentlichkeit mit einer makabren Nachricht schockiert und traumatisiert: Die horrend hohe Zahl von Menschen, die vor der Geburt hierzulande getötet werden.

Somit ist die Abtreibung eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland.
Makaber ist nicht nur die Nachricht an sich, sondern die Reaktion der Politiker.
Ja, haben Sie die Reaktionen unserer Mandatsträger mitgekriegt? Nein?
Denn tatsächlich: Unseren Politikern sind die Massentötungen dermaßen egal, dass sie nicht einmal auf die Idee kommen, sie zu kommentieren.
Normalerweise würde man ein Wort der Trauer erwarten. Oder irgendwelche stupide Erklärung, die das Töten zu rechtfertigen versucht.
Eine Welle der Empörung aus dem Bundestag wäre die angebrachte Reaktion – doch auf diese wartet man gar nicht mehr.

Die 100.000 Toten sind keines Wortes würdig. Sie sind bloß eine Zahl. Sie sollen auch möglichst aus der kollektiven Erinnerung verschwinden.
Das ist die Kultur des Todes: Eine Kultur, in der der Mensch zum Objekt geworden ist, der getötet werden kann, wenn er stört. Eine Kultur, in der die Toten eine bloße Zahl sind, die sich schnell in Luft auflöst. . .
Wären da nicht die Lebensrechtler.

SOS LEBEN und andere Gruppen sorgen Tag für Tag, das keine Friedhofsruhe einkehrt. Und die Zahl derjenigen, die sich von der Kultur des Todes nicht verführen lassen, wächst von Tag zu Tag.
Denn eines ist gewiss: Eines Tages wird die Gerechtigkeit siegen und das Recht auf Leben der ungeborenen wird wieder respektiert werden. Es wird ein Tag kommen, wo sich die Menschen fragen werden, wie es möglich war, so viele unschuldige Menschen zu töten.

Die Daten im Einzelnen:

Die meisten Abtreibungen wurden laut Bundesamt zwischen der siebten und achten Schwangerschaftswoche vorgenommen. 74,3 Prozent der Frauen, die abgetrieben haben, waren zwischen 18 und 34 Jahre alt; 3,6 Prozent waren minderjährig. 14,5 Prozent waren zwischen 35 und 39 Jahre alt und 7,6 Prozent 40 Jahre und älter. Insgesamt 60.993 Abtreibungen ließen ledige Frauen vornehmen; bei 40.993 Abtreibungen waren die Frauen verheiratet und bei 4.858 geschieden. Regional betrachtet fanden die meisten Abbrüche im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (22.058) statt, gefolgt von Bayern (11.987) und Baden-Württemberg (11.029). Ingesamt geht laut den Berechnung des Bundesamtes auch die Quote der Schwangerschaftsabbrüche je 10.000 Frauen im sogenannten „gebährfähigen Alter“ zwischen 15 und 50 Jahren zurück. 1997 kamen auf 10.000 Frauen 66 Abtreibungen, 2012 waren es 57. Ebenfalls rückläufig ist nach Angaben des Bundesamtes die Zahl der Lebendgeburten. Während 1997 812.173 Kinder geboren wurden, waren es im Jahr 2011 noch 662.685 Kinder. Die Zahlen für 2012 liegen noch nicht vor. Das Bundesamt rechnet mit 660.000 bis 680.000 lebend geborenen Kindern bei gleichzeitig deutlich mehr Sterbefällen, so dass das Geburtendefizit voraussichtlich bei etwa 185.000 bis 200.000 liegen wird.


Quelle: Deutsches Eck (09.03.2013)

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