Erdogan stellt Zionisten bloß


Geschrieben von Maria Lourdes – 02/03/2013
Die staatliche deutsche Märchenschau meldete am Freitag:
Erdogan hatte bei einer UN-Konferenz der “Allianz der Zivilisationen” zum Thema Islamfeindlichkeit gesagt: “So wie das für Zionismus, Antisemitismus und Faschismus gilt, ist es unerlässlich, Islamphobie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu betrachten.”
Zionisten und ihre Lakaien echauffieren sich. Von Benjamin Netanjahu über Ban Ki-moon und das US-Regime bis hin zu den üblichen Hetzern der zionistischen Massenmedien wird rundum Empörung geäußert.
TURKEY ERDOGANNatürlich gibt es an dem Satz von Erdogan einiges auszusetzen. Dass Zionismus, Antisemitismus, Faschismus und Islamphobie Verbrechen gegen die Menschlichkeit sind, ist sicherlich übertrieben. Diese Ideologien sind menschenverachtend und Rassismus, sie können zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit führen und sie haben in der Vergangenheit dazu geführt, aber es ist doch nicht das Gleiche. Zurecht lässt sich außerdem kritisieren, dass der menschenverachtenden Ideologie des Faschismus per se nicht der gleiche Rassismus innewohnt wie den Ideologien Zionismus, Antisemitismus und Islamphobie.
Ein weiterer und gewichtigerer Kritikpunkt an den Äußerungen liegt in der Person Erdogan selbst.
Erdogan ist türkischer Regierungschef und Führungsperson einer islamischen Strömung. Von beiden gehen Ressentiments gegen andere aus. Von der Bewegung der Türken gehen großtürkische oder neo-ottomanische Ressentiments aus, die Einwohner des Staates Türkei und andere Menschen diskriminieren, die nicht-türkische Identitäten pflegen, also beispielsweise Kurden und Armenier. Und Teile der größtenteils sunnitischen islamischen Strömung, deren Führungsperson Erdogan ist, bestehen aus Wahhabiten und Takfiristen, die andere Menschen, beispielsweise Atheisten, Schiiten und Alawiten, als ungläubig und minderberechtet betrachten und schlimmste Terrorverbrechen gegen sie begehen.
Wenn Erdogan also Zionismus, Antisemitismus, Faschismus und Islamphobie kritisiert, und dabei neo-ottomanische und takfiristische Ressentiments weglässt, dann kritisiert er schlimme Ressentiments von anderen, und verschweigt aber gleichzeitig Ressentiments, die in den ideologischen Strömungen beheimatet sind, deren Führungsperson er selbst ist.
Nicht minder gewichtig ist der Kritikpunkt, dass Erdogan durch das Führen eines von großtürkischen und wahhabitischen Ressentiments getragenen Krieges gegen sein Nachbarland Syrien selbst Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht, und das in Zusammenarbeit mit dem zionistischen Regime und der zionistischen Lobby, deren Ideologie er als Verbrechen gegen die Menschlichkeit kritisiert. Erdogan versucht mit der Kritik an Zionismus, Antisemitismus, Faschismus und Islamphobie also von seinen eigenen Verbrechen abzulenken, insbesondere von den vom ihm gemeinsam mit Zionisten begangenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit in Syrien, aber auch davon, dass er im Nachbarstaat Irak mörderischen Terrorismus und Separatismus befördert, um sich und der Türkei ein möglichst großes Stück des Kuchens der im Nordirak vorhandenen Energievorkommen zu sichern. Man kann Erdogan also mit einigem Grund vorhalten, dass er ein Verbrecher ist, der die Verbrechen anderer, insbesondere die seiner Komplizen, anprangert. Und sicher ist es nicht lebensfern, anzunhmen, dass Erdogan mit seiner Äußerung darauf reagiert, dass Israel ihn kürzlich als zionistischen Lakaien im Krieg gegen Syrien bloßgestellt hat.
Ansonsten trifft Erdogan mit seiner Bemerkung allerdings genau ins Ziel. Erdogan kritisiert damit zielgenau den Kern der moralischen Verkommenheit der Herrscher über das Angriffskriegsbündnis “Westliche Wertegmeinschaft.” 
Zionismus ist eine rassistische Ideologie des Landraubs und des Kolonialismus, der kriegerischen Eroberung von Lebensraum im Osten, eine jüdische Variante des Faschismus, deren Hasbaristen, Lakaien und Massenmedien zur Ablenkung von den Verbrechen des Zionismus unablässig damit beschäftigt sind, Ressentiments gegen Muslime und Araber zu schüren und die jeden, der ihnen widerspricht, mit allen Mitteln niedermachen, einschießlich dessen, dass sie dazu Angriffskriege mit Hunderttausenden und Millionen von Toten anzetteln. Damit, dass Erdogan in seiner Auflistung menschenverachtender Ideologien sowohl Antisemitismus als auch Zionismus aufführt, spricht er eine sorgsam tabuisierte Wahrheit aus. Zionismus ist nicht das Gegenteil von Anti-Semitismus, sondern ideologische Grundlage des menschenverachtenden zionistischen Rassenwahns.
Die Lautstärke der substanzlosen Kritik an Erdogans Äußerung zeigt nichts Anderes als wie mächtig zeitgenössische Seilschaften sind, die der Israel Lobby und der menschenverachtenden Ideolgie des Zionismus verpflichtet sind.
Der Chef des zionistischen Regimes, Benjamin Netanjahu, ist Sohn des Privatsekretärs eines prominenten Mussolini-Bewunderers. Das ist die Wahrheit.
Erdogan – ein Meister der Täuschung – Was Europa von der Türkei wirklich zu erwarten hat
Jürgen P. Fuß, der viele Jahre lang mit seiner Frau in der Türkei gelebt und dabei Land und Leute kennengelernt hat, liefert mit Erdogan – ein Meister der Täuschung eine umfassende Biografie des türkischen Machtpolitikers und eine entlarvende Analyse seiner politischen Aktivitäten als Parteivorsitzender der AKP und Ministerpräsident der Türkei.
Bereits 1998 wurde der frühere Istanbuler Bürgermeister Erdogan wegen öffentlichen Zitierens der folgenden Verse zu einer Gefängnisstrafe verurteilt: »Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Minarette sind unsere Bajonette [.] die Moscheen sind unsere Kasernen.« Erst nach einer Verfassungsänderung konnte Erdogan für das türkische Parlament kandidieren und am 11. März 2003 Ministerpräsident werden. Seit dieser Zeit beherrscht Erdogan die hohe Kunst des Verstellens, Verschleierns und Täuschens als erfolgreiche Methode eines schleichenden Machterwerbs. Fuß’ faktenreiche und auf intimer Kenntnis der türkischen Verhältnisse basierende Arbeit zeigt: Erdogan, der aus der radikal-islamischen und autoritären Millî-Görüs¸-Bewegung Erbakans kommt, strebt für die Türkei eine Führungsrolle in Europa, Vorderasien und im Nahen Osten an. Und der Islam soll die alle Lebensbereiche beherrschende Religion werden. Für Fuß gibt es deshalb nur eine zwingende politische Schlussfolgerung:
Die Türkei darf nicht Mitglied im europäischen Staatenverbund werden. hier weiter


Quelle: Lupo Cattivo’s Blog (02.03.2013), geschrieben von Maria Lourdes

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