Ich bin ein Nazi


von Gerhard Bauer

Jetzt spinnt er komplett, der Bauer, jetzt sagt er auch noch, er sei ein Nazi. Ja weiß der denn nicht, dass dies das, zumindest soziale, Todesurteil in der BRD ist? Dass mit der Nazikeule jeder totgeschlagen wird, der es auch nur wagt das deutsche Haupt zu erheben.
Nur Gemach, natürlich weiß ich es und trotzdem stelle ich das mal so in den Raum.
Wieso? Ganz einfach, wenn ich mir die Definitionen von Nazi, Neonazi etc. so anhöre oder lese, dann kann ich nur ein Nazi sein. Die Antifaschisten und Antideutschen definieren den Begriff Nazi und vergeben ihn an Menschen die ihren antideutschen Plänen im Wege stehen.
Mit Nazi oder Neonazi ist ja keineswegs ein Anhänger oder Parteigänger der mittlerweile verbotenen NSDAP gemeint oder einer der das Zwanzig-Punkte-Programm der NSDAP für gutheißt und/oder aktiv propagiert. Der Begriff Nazi ist ursprünglich ein Kampfbegriff der breiten Front der Gegner der NSDAP und deren Mitglieder. Nazi ist natürlich ein absolut abwertender Begriff, damals ein Kampf- und Schimpfwort, heute ein Kampf- und Schimpfwort.
Nur eines hat sich geändert, die NSDAP war damals eine Kampfpartei, die straff organisiert war, im Wachsen begriffen, heute ist die NSDAP eine Schimäre, deren Führer tot, deren Mitglieder tot (mögen auch noch einige wenige leben), die Organisation ist zerschlagen, von Wachstum keine Spur, mag es auch einige Anhänger der Ideen der NSDAP geben, sie sind vereinzelt und ohne Chance jemals wieder zu politischer Macht zu kommen.
Was tun, sprach die antifaschistische, antideutsche Front. Man braucht Nazis, um Nazis bekämpfen zu können. Niemand will ein Nazi sein, niemand steht auf und sagt ich bin ein Nationalsozialist (lassen wir dabei die einigen wenigen außer Acht, die fallen nun wirklich nicht ins Gewicht). Also muss man Nazis schaffen, man braucht sie, man braucht sie, um die eigenen Ziele kaschieren zu können, Unterdrückungsmechanismen einzuführen und rechtfertigen zu können, die an die schlimmsten Zeiten bolschewistischer Herrschaft und die chinesische Kulturrevolution erinnern lassen. Was noch fehlt ist der Genickschuss, dazu fehlt allerdings die wirkliche Gefahr, die wirkliche Gefahr für die Herrschaft der Antifaschisten und Antideutschen, sollte diese gefährdet sein, wird auch der Genickschuss wieder aufleben.
Wer sind dann die heutigen Nazis.
Nazis sind die, die Deutschland, ihre Heimat lieben, die ihrem Volk die Treue halten und an der Überzeugung festhalten, einzig die Deutschen hätten das Recht in ihrem Vaterland zu bestimmen, wie sie zu leben haben.
Nazi ist auch derjenige, der daran festhält, dass es sowohl Unterschiede zwischen den Menschen, Völkern und Rassen gibt, dass es überhaupt verschiedene menschlichen Rassen gibt.
Nazi ist der, der sich der allgemeinen Gleichmacherei widersetzt, der sich weigert anzuerkennen, dass alle Menschen gleich seien. Wir sind alle Menschen, das ist die Gemeinsamkeit, von da ab hört sie allerdings auch schon wieder auf.
Nazi ist jeder, der im weitesten Sinne als rechts bezeichnet wird, manchmal auch als konservativ oder die Mitte der Gesellschaft, die ja der Keimboden für den Nazismus, den Rechtsextremismus, den Rassismus bildet. Der Bogen wird manchmal etwas enger und manchmal etwas weiter gespannt, je nach Bedarf.
Mal sind die Mitteldeutschen verseucht, mal auch die Westdeutschen, mal die schweigende Mehrheit der Deutschen in ihrer Gesamtheit, was dann in Aussagen gipfelt, wie, „Die Deutschen haben das Nazigen.“ Auf einmal gibt es also ein Gen, das von Generation zu Generation weitergegeben wird, tritt die Vererbungslehre in Kraft. Gibt man diesen Begriff in die Suchmaschine ein, bekommt man über 5500 Treffer.
Dazu kann man nur sagen, die Naziwelle, die Propagandawelle rollt.
Nazi wird man in diesem Deutschland nicht durch freien Entschluss, beispielsweise dadurch, dass jemand ein Aufnahmeformular unterschreibt oder sich öffentlich als Nationalsozialist bekennt.
Nein, zum Nazi wird man ernannt, manche meinen auch gekürt. Ernannt oder gekürt durch antideutsche Gruppierungen, Parteien, Abgeordnete und Regierungen.
Nachdem es keine echten Nazis mehr gibt, werden Nazis gemacht, so einfach geht das. Jede deutsche Regung wird als sofort mit braun, Nazismus oder Neonazismus gebrandmarkt.
Mittlerweile arbeitet eine gut geschmierte Naziindustrie, sie fertigt Nazis am laufenden Band.
Mehr Nazis, mehr Geld; mehr Ausländerfeindlichkeit, mehr Geld; mehr Rechtsextremismus, mehr Geld.
Mehr Geld bedeutet mehr Macht und Einfluss; bedeutet den Ausbau des Unterdrückungs- und Verfolgungsapparates gegen jede deutsche Regung. Selbst nichtstaatliche Organisationen werden für diese Menschenjagd finanziert und gerüstet.
Wenn nichts mehr wächst, diese und die Einwanderungsindustrie, verzeichnen gute Wachstumsraten, von Rezession keine Spur.
Mittlerweile ist es soweit, dass sich jeder von dem Vorwurf, er sei ein Nazi oder Rechtsextremer, fieberhaft freimachen will, dazu wird sich verbogen, werden Dinge gesagt, die besser ungesagt blieben, wird sich distanziert, wird auf das, ohnehin eingeschränkte, Recht der Meinungsfreiheit weitgehend verzichtet und vorbeugende Unterwerfung und vorauseilender Gehorsam praktiziert.
Bitte, bitte, nur eines nicht, nennt mich nicht Nazi, ich bin keiner, wollte nie einer sein und will keiner sein. Die Nazis sind schuld, wir Deutschen sind schuld, unsere Schuld ist unauslöschlich, wir haben eine besondere Veantwortung gegenüber Europa (gemeint ist die EU), gegenüber Israel und überhaupt gegenüber jedem Fliegenschiss.
Wir sind schuldhaft und beladen, vergib uns nicht und nimm uns nicht unsere Sünden. Wir distanzieren uns ausdrücklich, wir erkennen an usw. usf..
So und ähnlich lauten die Aussagen der Unterworfenen, der Gehorsamen und doch hilft es nichts, sie sind und bleiben Nazis, sie werden überwacht, verfolgt, geprügelt, medial durch den Kakao, die sprichwörtliche braune Soße, gezogen.
Was hilft also? Die Unterwerfung jedenfalls nicht, der vorauseilende Gehorsam auch nicht, die antifaschistischen Herren sind unbeugsam, gnadenlos und hart, zudem wird vergessen oder übersehen, sie brauchen die Nazis, sie brauchen den Teufel, gäbe es das Böse nicht, gäbe es auch keinen Grund es zu bekämpfen, wäre vieles hinfällig.
Was hilft also? Wie nimmt man dem Gegner den Wind aus den Segeln oder die Winde aus dem Mund?
Indem man sich hinstellt und dem Gegner seine Definitionen von Nazi um die Ohren schlägt, ihm nachweist, dass in den Augen des Gegners jeder ein Nazi ist, der sich seinen Plänen ernstlich widersetzt, wobei dies doch angeblich das gute Recht eines jeden Deutschen ist, angeblich leben wir ja in einem freien Land, in dem man seine Meinung sagen darf, die allgemeine Richtung der Politik bestimmen darf. Wenn man sich allerdings dieser allgemeinen Richtung widersetzt, wird man zum Nazi. Dieser Widerspruch muss deutlichst aufgezeigt werden.
Vor einigen Jahrzehnten erging es den Kommunisten so. Wollte man jemanden fertigmachen, wurde er als Kommunist, als Kommunistenfreund bezeichnet, nur, das war nicht ganz so schlimm, waren doch die Kommunisten die erbittertsten Feinde der Nazis, war Väterchen Stalin der Sieger über den Faschismus in Europa. Diese Schiene wurde gefahren und wird heute vermehrt gefahren.
Im Osten zu Stalins Zeiten waren es die Trotzkisten, die ehemaligen Kampfgefährten Lenins und Stalins, die die Rolle der Nazis einnahmen, sprich liquidiert wurden. In China waren es die Reaktionäre. Im Osten der Nachstalinära, waren es die Stalinisten, von denen Partei und Staat gesäubert wurden.
Fällt hier etwas auf? Diese Art des Kampfes gegen politische Gegner ist durch und durch bolschewistisch, kommunistisch.
Es gibt immer eine Gruppe die bis auf´s Messer bekämpft wird, der kein Pardon gegeben wird, der man keine Chance auf Rehabilitation gibt.
In der BRD wird diese Gruppe heute als „Nazis“ bezeichnet, es geht sogar soweit, dass Gruppen im Ausland, wie vor kurzem in Polen, als neonazistisch bezeichnet werden. Gab es in Polen einen polnischen Nationalsozialismus oder wird jeder zum Nazi, der mit den heute herrschenden Staatsorganen und deren Hintermännern aneinandergerät?
Heute sind es die „Nazis“, morgen schon kann sich der Wind drehen und eine andere Gruppe wird im Visier der Menschenjäger sein. Die Auswahl wird bestimmt durch die Ziele der Herrschenden, der Hintergrundmächte. Brauchen und wollen sie die Auflösung und Vermischung der Völker, sind die Feinde Nazis, brauchen sie nationale Bewegungen, sind die Feinde Kommunisten, der Phantasie und Anwendung sind keine Grenzen gesetzt.
Heute bin ich ein Nazi, morgen vielleicht nicht mehr, wie gesagt es liegt nicht an mir.
Um morgen ein Braver zu sein, muss ich mich allerdings der Verfolgung einer anderen Gruppe anschließen, was ich mit Sicherheit nicht tun werde.
Ich war gestern kein Braver, bin heute kein Braver und werde morgen kein Braver sein.
Ich bekämpfe keine Kommunisten, keine Moslems, keine Juden, keine Schwulen, keine Lesben, keine Deutschen, keine Nazis, keine Revolutionäre, keine Reaktionäre, ich schließe mich keinerlei staatlicher oder ideologischer Gruppenbekämpfung an.
Deshalb werde ich immer ein Nazi sein, wenn sich auch die Bezeichnung ändern kann.
Ich bin immer einer, der sich niemals an Menschenjagden, an Distanzierungen, an Gehorsamsübungen, an Unterwerfung beteiligen wird. Insofern werde ich immer außerhalb jeder ideologischen Richtung stehen und immer ein „Gefährder“ sein.
Deshalb und nur deshalb bin ich, heute, ein Nazi. Und morgen?


Quelle: Deutsche Ecke (17.11.2012)

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