Das jüngste Eigentor der Holocaust-Historiker: Bodenradaruntersuchungen auf dem Gelände von Treblinka

Quelle des folgenden Artikels von Jürgen Graf ist der Honigmann

Das jüngste Eigentor der Holocaust-Historiker: Bodenradaruntersuchungen auf dem Gelände von Treblinka

von Jürgen Graf
Dieser Artikel beruht auf folgenden Quellen:
1) Thomas Kues, “Comments on Treblinka Statements by Caroline Study Colls”. ttp://www.revblog.codoh.com/2012/01/comment-sturdy-colls/
2) Carlo Mattogno und Jürgen Graf, “Treblinka – Vernichtungslager oder Durchgangslager?”, Hastings 2002.
3) Carlo Mattogno, “Belzec. Propaganda, Zeugenaussagen, archäologische Untersuchungen, historische Fakten”, Hastings 2004.
4) Jürgen Graf, Thomas Kues und Carlo Mattogno, “Sobibor. Holocaust-Propaganda und Wirklichkeit”, Uckfield 2010.
Mein Text ist streckenweise von Alexander Calder, “Der Holocaust. Die Argumente”, Uckfield 2011, übernommen. Da Calder jedoch keine eigenen Forschungen unternommen hat und lediglich die Ergebnisse der drei obenstehenden Bücher resümiert, stellen letztere die eigentliche Quelle dar.
1) Der “erste wissenschaftliche Versuch”
Am 17. Januar 2012 war in der englischen Zeitung Huffington Post folgendes zu lesen:
“Eine britische forensische Archäologin hat neue Beweise für die Existenz von Massengräbern beim Nazi-Todeslager Treblinka erbracht. Rund  800.000 Juden wurden während des Zweiten Weltkriegs an diesem Ort in Nordostpolen umgebracht, doch der Mangel an wissenschaftlichen Beweisen hierfür wurde von Holocaust-Leugnern ausgeschlachtet. Die forensische Archäologin Caroline Study Colls hat nun den ersten wissenschaftlichen Versuch unternommen, die Gräber zu orten. […] Da die Störung von Grabstätten laut dem jüdischen Religionsgesetz untersagt ist, benutzten sie sowie ihr Team von der Universität von Birmingham Bodenradar. […] C. Study Colls sagte: “In allen Geschichtsbüchern heisst es, Treblinka sei von den Nazis zerstört worden, aber die Untersuchung hat ergeben, dass dies einfach nicht der Fall war. […] Ich habe mittels geophysikalischer Techniken Gruben geortet. Sie sind von erheblicher Grösse und sehr tief, insbesondere eine, die 26 x 17 m misst.”
Sechs Tage darauf, am 23. Januar, ergänzte die Archäologin in einem Gespräch mit Radio BBC 4:
“Die bei den Untersuchungen verwendete Technologie erlaubt es nicht, eine gewisse Tiefe zu überschreiten. Ich weiss, dass die Tiefe mehr als 4 m beträgt. […] Wir haben solide Gebäudestrukturen identifiziert. Zwei der von mir gefundenen Strukturen sind wahrscheinlich die alten und die neuen Gaskammern.” [1]
Eine Begründung für letztere Behauptung lieferte C. Study-Colls nicht.
Fassen wir zusammen: Seit 67 Jahren wird unentwegt behauptet, die Deutschen hätten im “Vernichtungslager” [2] Treblinka rund 800.000 Juden vergast, doch musste man sich bis zum Jahre 2012 gedulden, bis jemand “den ersten wissenschaftlichen Versuch” unternahm, diese unfassbare Greueltat zu beweisen!
2) Die Massendeportationen von Juden in die besetzten Ostgebiete
Die deutschen Dokumente der Kriegszeit lassen keinen Zweifel daran aufkommen, dass Treblinka ein Durchgangslager war. Dasselbe gilt für die beiden anderen in Ostpolen gelegenen angeblichen “Vernichtungslager” Belzec und Sobibor. (In der Holocaust-Literatur werden diese drei Lager als “Lager der Aktion Reinhard(t) bezeichnet) [3]. Hier ein kurzer Überblick über die Vorgeschichte der Entstehung dieser Lager.
Die Judenpolitik der NSDAP zielte von Anfang an darauf ab, möglichst viele deutsche Juden zur Auswanderung zu bewegen. Zur Erreichung dieses Ziels arbeiteten die Nationalsozialisten mit zionistischen Organisationen zusammen, die an der Emigration deutscher Juden nach Palästina interessiert waren. [4] Da die Briten die jüdische Einwanderung nach Palästina behinderten, verlief diese sehr schleppend, und die meisten deutschen Juden bevorzugten ohnehin andere Länder wie die USA.
Am 26. August 1938, fünf Monate nach dem Anschluss Österreichs, wurde in Wien eine “Zentralstelle für jüdische Auswanderung” unter der Führung Adolf Eichmanns gegründet. Am 11. Februar 1939 folgte die Gründung einer – von Reinhard Heydrich geleiteten – “Reichszentrale für jüdische Auswanderung” in Berlin [5], und am 15. Juli 1939, nach der Schaffung des Protektorats Böhmen und Mähren, erhielt Eichmann von Göring den Befehl, auch in Prag eine solche Zentralstelle einzurichten. [6]
Mit dem Polenfeldzug geriet eine grosse Zahl polnischer Juden unter deutsche Herrschaft, so dass sich die Judenfrage nun nicht mehr durch Auswanderung lösen liess. Am 24. Juni 1940 schrieb Heydrich an Aussenminister Joachim Ribbentrop:
“Seit Übernahme der Aufgabe durch meine Dienststelle am 1. Januar 1939 sind bisher über 200.000 Juden aus dem Reichsgebiet ausgewandert. Das Gesamtproblem – es handelt sich bereits um rund 3,25 Millionen Juden in den heute deutscher Hoheitsgewalt unterstehenden Gebieten – kann aber durch Auswanderung nicht mehr gelöst werden. Eine territoriale Endlösung wird also notwendig.” [7].
Die “Endlösung” war demnach territorialer Natur!
Zunächst erwog die NS-Führungsspitze die Verwirklichung des sogenannten Madagaskar-Plans, der die Umsiedlung der Juden Europas nach Madagaskar vorsah [8]. Doch liess sich dieses Projekt nicht verwirklichen, denn die Briten kontrollierten die Seewege. Stattdessen sollten die Juden nun via das Generalgouvernement in die besetzten Ostgebiete abgeschoben werden. Am 10. Februar hielt Fritz Rademacher, Leiter der jüdischen Abteilung im Aussenministerium, in einem Schreiben an den Gesandten Harald Bielfeld fest:
“Im August 1940 übergab ich Ihnen für Ihre Akten den von meinem Referat entworfenen Plan zur Endlösung der Judenfrage, wozu die Insel Madagaskar von Frankreich im Friedensvertrag gefordert […] werden sollte. […] Der Krieg gegen die Sowjetunion hat inzwischen die Möglichkeit gegeben, andere Territorien für die Endlösung zur Verfügung zu stellen. Demgemäss hat der Führer entschieden, dass die Juden nicht nach Madagaskar, sondern nach dem Osten abgeschoben werden. Madagaskar braucht somit nicht mehr für die Endlösung vorgesehen zu werden.” [9]
Die ersten Deportationen in den Osten hatten bereits drei Monate zuvor stattgefunden, im November 1941. Für den Zeitraum vom 8. November 1941 bis zum 28. November sind 66 Transporte belegt, mit denen insgesamt mindestens 66.210 deutsche, österreichische und tschechische Juden in die Ostgebiete überstellt wurden. Von diesen Transporten gelangten 40 nach Weissrussland, 23 nach Lettland, zwei nach Litauen und einer nach Estland.[10] Vom Standpunkt der orthodoxen Historiker aus sind diese Deportationen vollkommen unerklärlich, denn laut ihnen wurden ab Dezember 1941 sechs “Vernichtungslager” in Betrieb genommen. Im Oktober und November 1942 liefen nach diesen Historikern alle sechs “Vernichtungslager” auf Hochtouren. Warum wurden die erwähnten 66 Transporte also in die Ostgebiete und nicht in eine dieser Tötungsanlagen geschickt? Auf elementare Fragen dieser Art vermögen die Holocaust-Historiker keine Antwort zu geben.
3) Belzec, Sobibor, Treblinka: Drei Transitlager
Eine um das Vielfache grössere Zahl von Juden wurde nicht direkt, sondern nach kurzem Aufenthalt in Durchgangslagern, die mit Wasch- und Entlausungsanlagen sowie mit Baracken zur Speicherung der den Deportierten abgenommenen Habe ausgerüstet waren, in die Ostgebiete geschickt. Diese Transitlager waren Chelmno (Kulmhof) nordwestlich von Lodz sowie die im Osten des Generalgouvernements gelegenen Lager Belzec, Sobibor und Treblinka.
Am 17. März verfasste Fritz Reuter, ein Angestellter im Amt des Generalgouveneurs des Distrikts Lublin, einen Vermerk, in dem er Bezug auf eine am Vortag mit dem SS-Hauptsturmführer Hermann Höfle, dem Beauftragten für die Judenumsiedlung im Lubliner Distrikt, geführte Unterredung nahm; er schrieb u. a.:
“Abschliessend erklärte er [Höfle], er könne täglich 4 – 5 Transporte zu 1.000 Juden mit der Zielstation Belzec aufnehmen. Diese Juden kämen über die Grenze und würden nie mehr ins Generalgouvernement zurückkehren.” [11]
Am 28. Juli 1942 schrieb Albert Ganzenmüller von der Reichsbahn an Himmlers Adjutant SS-Obergruppenführer Karl Wolff: “Seit dem 22. 7. fährt täglich ein Zug mit je 5.000 Jude von Warschau über Malkinia nach Treblinka.” Am 13. August antwortete Wolff: “Mit besonderer Freude habe ich von Ihrer Mitteilung Kenntnis genommen, dass nun schon seit 14 Tagen täglich ein Zug mit je 5.000 Angehörigen des auserwählten Volkes nach Treblinka fährt und wir doch auf diese Weise in die Lage versetzt sind, diese Bevölkerungsbewegung in einem beschleunigten Tempo durchzuführen.” [12]
Am 5. Juli 1943 ordnete Himmler in einem Rundschreiben an das SS-WVHA und sieben andere Dienststellen an: “Das Durchgangslager Sobibor im Distrikt Lublin ist in ein Konzentrationslager umzuwandeln. In dem Konzentrationslager ist eine Entlaborierungsstation für Beutemunition einzurichten.”[13]
Die orthodoxen Historiker erklären solche für sie genierlichen Dokumente damit, dass sich die NS-Führer selbst in ihren geheimen Dokumenten einer “Tarnsprache” bedient hätten, in der “Durchgangslager” ein Deckwort für “Vernichtungslager”, “Bevölkerungsbewegung” ein Deckwort für “Tötung” und “über die Grenze kommen” ein Deckwort für “ausgerottet werden” war!
Aufschluss über das Ausmass der Deportationen vermittelt ein Schlüsseldokument, der sogenannte Korherr-Bericht vom April 1943, laut dem bis Ende 1942 insgesamt 1.274.166 Juden “durch die Lager im Generalgouvernement durchgeschleust”worden waren.[14] Ein erst anno 2001entdecktes Dokument, der “Höfle-Funkspruch”, bestätigt diese Zahl und liefert Aufschluss darüber, dass von den Deportierten 24.733 nach “L.” (Lublin-Majdanek), “434.508 nach “B.” (Belzec),101.370 nach “S.” (Sobibor) und 713.555 nach “T.” (Treblinka) geschickt worden waren. [15] Dies beweist, dass das als reguläres KL gegründete Lager Lublin-Majdanek zeitweise eine Zusatzfunktion als Durchgangslager besass.
Während Belzec Ende 1942 geschlossen wurde, bestanden Treblinka und Sobibor noch bis zum Herbst 1943. 1943 gelangten maximal 86.000 Juden nach Treblinka [16] sowie maximal 69.000 Juden nach Sobibor. [17]
In unserem Buch “Sobibor. Holocaust-Propaganda und Wirklichkeit” liefern Thomas Kues, Carlo Mattogno und ich eine grosse Zahl von Belegen für die Anwesenheit französischer, belgischer und niederländischer Juden in den besetzten Ostgebieten. Laut der orthodoxen Holocaust-Geschichtsschreibung sollen jedoch keine Juden aus diesen Ländern in die okkupierten Sowjetterritorien gelangt sein. [18] Ich stelle in erwähntem Buch die Hypothese auf, dass die Sowjetregierung jenen westlichen Juden, welche die harten Bedingungen des Krieges überlebten, nach ihrer Befreiung von der deutschen Herrschaft die Heimkehr verweigert hat. Eines der stärksten Indizien hierfür ist ein Bericht, der im April 1944 in der französisch-kommunistischen Untergrundzeitschrift “Notre Voix” erschien. “Notre Voix” berief sich auf eine Sendung von Radio Moskau, laut der die Rote Armee in der Ukraine nach dem deutschen Rückzug 8.000 Pariser Juden befreit hatte. [19] In der gesamten Holocaust-Literatur ist nirgends auch nur mit einem Wort von der Heimkehr dieser Juden nach Frankreich die Rede.
Seit dem Erscheinen unseres Buchs hat Thomas Kues weiteres Material zum Thema angeblich in “Vernichtungslagern” vergaster und später in den Ostgebieten aufgetauchter westlicher Juden gesammelt. Bisher sind rund 60 – grösstenteils aus jüdischen Quellen stammende – Meldungen der Kriegszeit bekannt, in denen die Bestimmungsorte der Deportierten oft genau angegeben werden. [20] Nach und nach beraubt Kues die Holocaust-Historiker somit ihres letzten brauchbaren Arguments: Was ist denn aus den Juden geworden, wenn sie nicht vergast worden sind?
4. Die Propagandaberichte der Kriegszeit
Laut der heutigen Holocaust-Version wurden die Juden in den drei Lagern der Aktion Reinhardt mit Motorabgasen getötet. In Belzec und Treblinka sollen Dieselabgase zum Einsatz gelangt sein – eine Version, auf deren technische Absurdität insbesondere Friedrich Berg hingewiesen hat. [21] Für Sobibor nennen manche Historiker ebenfalls einen Dieselmotor, andere hingegen einen Benzinmotor. Betrachtet man nun die Berichte der Kriegszeit, stellt man fest, dass sie sich radikal von der heutigen Version unterscheiden.
Für Belzec nannten die meisten Zeugen die Tötungsmethode elektrischer Strom; die Morde wurden wahlweise in einer Scheune oder in einem unterirdischen Wasserbecken begangen. Laut dem ungarischstämmigen Juden Dr. Stefan Szende wurden “Millionen” von Juden in Belzec getötet, indem man sie in riesige Hallen trieb, deren Boden anschliessend in ein unterirdisches Wasserbecken gesenkt wurde; dann  leiteten die Deutschen Starkstrom durch das Wasser, und “nach wenigen Minuten waren alle Juden, Tausende auf einmal, tot. Dann hob sich der Metallboden aus dem Wasser. Auf ihm lagen die Leichen der Ermordeten. Eine andere Stromleitung wurde eingeschaltet, und die Metallplatte wurde zu einem Krematoriumsofen, heissglühend, bis alle Leichen zu Asche verbrannt waren. […] Das Problem, wie man Millionen Menschen hinrichten kann, war gelöst.” [22].
Laut einem anderen Belzec-Schlüsselzeugen, dem nichtjüdischen Polen Jan Karski, wurden die Juden in Züge gepfercht, deren Boden mit ungelöschtem Kalk bedeck war; dieser frass den Eingeschlossenen bei lebendigem Leib das Fleisch von den Knochen. [23]
Für Sobibor nannten die wichtigsten Zeugen der Kriegszeit und unmittelbaren Nachkriegszeit als Tatwaffe Chlor oder eine nicht näher definierte schwarze Flüssigkeit, die sich durch Löcher in der Decke spiralenförmig in die Todeskammer ergoss. Laut den meisten dieser Zeugen besass die Gaskammer einen aufklappbaren Boden, durch den die Leichen wahlweise in eine Grube oder in einen Waggon fielen. [24]
Noch aufschlussreicher ist der Fall Treblinka. Bald nach der Eröffnung dieses Lagers im Juli 1942 kursierten die abstrusesten Geschichten über eine mobile Gaskammer, die sich längst der Massengräber bewegte und die Leichen in diese entleerte, sowie über ein Gas mit verzögernder Wirkung, das es den Opfern ermöglichte, die Gaskammer zu verlassen und zu den Massengräbern zu gehen, wo sie dann ohnmächtig wurden und in die Gräber fielen. [25] Am 15. November 1942 verbreitete die Widerstandsbewegung des Warschauer Ghettos einen langen Bericht, laut dem in Treblinka zwei Millionen Juden (also rund 30.000 pro Tag!) mit heissem Dampf verbrüht worden waren und sich die Deutschen anschickten, die gesamte polnische Bevölkerung in den Dampfkammern auszurotten. [26]
Nachdem die Rote Armee das Gebiet um Treblinka im August 1944 erobert hatte, behauptete eine sowjetische Kommission, die Deutschen hätten in jenem Lager drei Millionen Menschen erstickt, indem sie sie in Kammern sperrten und aus diesen die Luft herauspumpten. [27] Im September 1944 erwies Stalins jüdischer Starlügner Wassilij Grossman Treblinka die Ehre seines Besuchs. Anschliessend schrieb er ein Buch mit dem Titel “Die Hölle von Treblinka”, aus dem hier ein kurzer Auszug zitiert sei:
“Dieses traurige Ödland wurde von dem deutschen Reichsführer-SS Heinrich Himmler ausgesucht und für geeignet befunden, hier eine Richtstätte für die ganze Welt zu schaffen. Das menschliche Geschlecht hat ihresgleichen von den Zeiten vorgeschichtlicher Barbarei bis in unsere harten Tage nie gekannt. Wahrscheinlich hat es das im ganzen Weltall nie gegeben. Hier wurde der grösste Menschenschlachthof der SS geschaffen, der Sobibor, Majdanek, Belzec und Auschwitz noch übertrifft. […] Und die unter den Füssen nachgebende Erde ist aufgequollen und fett, als sei sie überreichlich mit Leinöl getränkt worden; die grundlose Erde von Treblinka wogt wie ein abgrundtiefes Meer. Diese drahtumzäunte Einöde hat mehr Menschenleben verschlungen als sämtliche Ozeane und Meere des Erdballs seit Bestehen des Menschengeschlechts.” [28]
Da Grossman nicht sicher war, welche der drei von den Zeugen geschilderten Tötungsmethoden – Dampf, Gas und Leerpumpen der Kammern – sich letztlich durchsetzen würde, erwähnte er vorsorglich alle drei.
Während des Nürnberger Prozesses entschied sich die polnische Regierung aus unerfindlichen Gründen für die Dampfkammern. Sie legte ein Dokument vor, in dem es hiess, in Treblinka seien “mehrere hunderttausend Menschen” mit Dampf ermordet worden. [29]
Die Umstellung auf Gaskammern erfolgte 1946. Da es vollkommen unglaubhaft war, dass in drei Lagern, die derselben Verwaltung unterstanden, eine Vielzahl wild divergierender Mordmethoden zur Anwendung gelangt war, wurden die Schauergeschichten über elektrischen Strom, ungelöschten Kalk, Chlor, eine schwarze Flüssigkeit, Dampfkammern und Luftabsaugekammern in die Rumpelkammer der Geschichte verbannt und durch Motorabgaskammern ersetzt. Den Anstoss zu dieser Geschichte hatte das in französischer Gefangenschaft abgelegte Geständnis eines geisteskranken SS-Mannes namens Kurt Gerstein gegeben, der in Belzec einer Vergasung mit Dieselabgasen beigewohnt haben wollte. Gemäss Gerstein waren insgesamt 20 bis 25 Millionen Menschen vergast worden. In Belzec hatte die SS 700 bis 800 Opfer in eine 25 Quadratmeter grosse Kammer getrieben, was bedeutet, dass auf einem Quadratmeter 28 bis 32 Menschen zu stehen kamen. [30]
Da die von der sowjetischen Kommission behauptete Treblinka-Opferzahl von drei Millionen nach Ansicht der polnischen Kommunisten allzu unglaubwürdig war, wurde sie bald nach dem Krieg auf ca. 800.000 reduziert. Ähnliche Verminderungen wurden für Belzec (600.000 statt 1,7 Millionen) sowie für Sobibor (250.000 statt 1 Million) vorgenommen. Nach der Bekanntgabe des Höfle-Funkspruch verringerten die orthodoxen Historiker die Opferzahl von Belzec auf 434.508 (was der Zahl laut diesem Funkspruch nach Belzec deportierten Juden entspricht) und jene von Sobibor auf 170.000.
5. Die heutige Version der Geschehnisse in den drei Reinhardt-Lagern
Laut der orthodoxen Holocaust-Geschichtsschreibung waren Belzec, Sobibor und Treblinka reine Vernichtungslager. Abgesehen von kleinen Judentransporten, die aus diesen Lager nach Majdanek oder in Arbeitslager des Lubliner Bezirks überstellt wurden, sowie einer Handvoll Arbeitsjuden, die man zur Aufrechterhaltung des Lagerbetriebs benötigte und provisorisch verschonte, wurden sämtliche dort eingelieferten Juden einschliesslich der Arbeitsfähigen unregistriert vergast. Letztere Behauptung ist schon darum gänzlich unglaubhaft, weil aus zahlreichen Dokumenten hervorgeht, wie verzweifelt die Deutschen damals Arbeitskräfte benötigten. Darüber hinaus fallen dem aufmerksamen Leser bei der Lektüre der Standardwerke über diese Lager (z. B. Adalbert Rückerl, “NS-Vernichtungslager im Spiegel deutscher Strafprozesse”, Frankfurt a. M. 1977) vor allem folgende zwei Absurditäten auf:
a) Anzahl und Grösse der Gaskammern.
Als erstes der drei “Vernichtungslager” wurde im März 1942 Belzec in Betrieb genommen. Dort gab es laut dem Schlüsselzeugen Stanislaw Kozak, der beim Aufbau des Lagers mitgearbeitet hatte, ein Vergasungsgebäude von 12 x 8 m Grösse, in dem sich drei je 8 m lange und 4 m breite Gaskammern befanden. Die Gesamtfläche betrug also 96 m2. (Wozu es gut gewesen sein soll, das Gebäude in drei Kammern zu untergliedern und den Vergasungsprozess so zu erschweren, wird nicht recht klar.) Doch als die SS merkte, dass die Nutzfläche zu klein war, riss sie das Gebäude im Juli 1942 ab und ersetzte es durch ein neues, welches 6 Gaskammern von je 4 m x 5 m Grösse aufwies, so dass die Nutzfläche auf immerhin 120 m2 anwuchs. Wären die SS-Männer nicht so dumm gewesen, das erste Gebäude abzureissen, hätten ihnen sogar stattliche 216 m2 zur Verfügung gestanden.
Um die unzureichende Tötungskapazität von Belzec wettzumachen, nahm die SS –immer nach offizieller Geschichtsversion! – anfang Mai 1942 mit Sobibor ein zweites “Vernichtungslager” in Betrieb. Auch hier gab es ein Vergasungsgebäude mit drei Gaskammern von je 4 m x 4 m Grösse. Wiederum wurde der SS klar, dass die Fläche der Gaskammern zu gering war, und sie erweiterte das Vergasungsgebäude durch das Hinzufügen weiterer drei, ebenfalls je 4m x 4m grossen Kammern.
Da auch die Tötungskapazität von Sobibor nicht ausreichte, wurde am 23. Juli 1942 noch ein drittes “Vernichtungslager”, Treblinka, eröffnet, nachdem die SS auch dort ein Vergasungsgebäude mit drei Kammern von jeweils 4m x 4m Grösse errichet hatte. Ein weiteres Mal erwies sich diese Nutzfläche als unzureichend, weshalb man Ende August mit der Errichtung eines zweiten, grösseren Gebäudes begann, das 10 Gaskammern von jeweils 8m x 4m Grösse enthielt und anfang Oktober 1942 fertig war. Im Grunde genommen wäre dieses zweite Gebäude aber gar nicht nötig gewesen, denn in den 70 Tagen zwischen dem 23. Juli und dem 30. September 1942 waren laut dem als führender Treblinka-Spezialist geltenden israelischen Historiker Yitzhak Arad 491.000 Juden (also über 7.000 pro Tag) in den drei insgesamt 48 m2 grossen Kammern des alten Gebäudes vergast worden. Von Oktober 1942, als das neue Gebäude fertig erstellt war, bis August 1943, als die Vergasungen eingestellt wurden, kamen dann nur noch 390.000 Opfer, also ca. 1.300 pro Tag. [31]
b) Die fehlenden Krematorien
Alle Historiker sind sich darüber einig, dass es in den Reinhardt-Lagern keine Krematorien gab. Während normale Konzentrationslager wie Dachau oder Buchenwald, für die keine Massentötungen behauptet werden, mit Krematorien ausgestattet waren, soll die SS in “reinen Vernichtungslagern”, wo sie hundertmal nötiger gewesen wären, auf solche verzichtet haben, so dass die (angeblich) knapp anderthalb Millionen Leichen unter freiem Himmel verbrannt werden mussten!
Zunächst sollen die Leichen der Vergasten in allen drei Lagern in Massengräbern beigesetzt worden sein, doch später soll die SS sich für die Verbrennung entschieden haben. In Sobibor soll diese Umstellung ca. im Oktober 1942 erfolgt sein. Damals habe man die Massengräber geöffnet, die Leichen ausgegraben und auf Scheiterhaufen eingeäschert. Die Leichen der ab jenem Zeitpunkt Vergasten sollen direkt , also ohne vorheriges Begraben, verbrannt worden sein.
In Belzec begann die SS laut den Hofhistorikern erst nach der Schliessung des Lagers, im Dezember 1942, mit der Öffnung der Gräber und der Verbrennung der Leichen. An die immensen Schwierigkeiten, welche die Einäscherung von 434.000 Leichnamen unter freiem Himmel im Winter mit sich gebracht hätte, verschwenden diese Historiker keinen Gedanken.
In Treblinka soll die Umstellung auf Verbrennung erst im Februar 1943 beschlossen worden sein, also zu einem Zeitpunkt, wo (immer laut den Hofhistorikern) bereits weit über 700.000 tote Juden unter der Erde lagen.
Wofür halten die Holocaust-Historiker ihre Leser eigentlich?
6. Die archäologischen Untersuchungen
auf dem Gelände von Belzec (1997-1999)
Von 1997 bis 1999 führte Andrzej Kola, Archäologieprofessor an der Universität Thorn, auf dem Gelände von Belzec forensische Untersuchungen durch, deren Ergebnisse er anno 2000 auf polnisch und englisch veröffentlichte. [32] Kola und sein Team nahmen mit einem 6 m langen Bohrer, der durch ein Zusatzstück auf 8 m verlängert werden konnte, insgesamt 2.227 Bohrungen vor und entnahmen jedem Bohrloch Bodenproben. In 236 Proben wurden menschliche Überreste vorgefunden, und es wurden auch einige unverbrannte Leichen entdeckt. Insgesamt ortete Kola 33 von ihm pauschal als Massengräber bezeichnete Gruben, die teils eine unregelmässige Form aufwiesen und kunterbunt über das ganze Lager verstreut waren. Selbstverständlich hätte kein Kommandant Massengräber dermassen vernunftswidrig angelegt.
Das Gesamtvolumen der Gruben belief sich auf 21.310 Kubikmeter. Setzt man ein Drittel Kinderleichen an, so kann ein Massengrab bei dichtestmöglicher Beschickung 8 Leichen pro Kubikmeter fassen. Von dieser Höchstzahl geht C. Mattogno bei seiner Analye des Kola-Berichts [33]aus. Theoretisch hätten die “Massengräber” also (21.310 x 8 =) 170.480 Leichen fassen können. In diesem Fall kämen die Revisionisten natürlich nicht umhin, zuzugeben, dass Belzec ein Vernichtungslager war, denn in einem Lager, das nur achteinhalb Monate in Betrieb war, konnten nie und nimmer so viele Menschen eines “natürlichen” Todes sterben. Andererseits hätte Belzec auch dann kein reines Vernichtungslager sein können, weil immerhin (434.508 – 170.480 =) 264.018 Häftlinge das Lager lebend verlassen hätten.
Diesem Gedankenspiel stehen folgende Fakten gegenüber:
a) In 10 der 33 Gruben wurden Leichen vorgefunden, und zwar in der Regel in den untersten Teilen. Die dickste Leichenschicht mass 75 cm, während die Gruben in der Regel 4 bis 5 m tief waren.
b) In den restlichen Gruben fand man lediglich kleinere Mengen Menschenasche und Knochensplitter.
c) Bereits 1946 hatte eine polnische Untersuchungskommission festgehalten, dass die Bewohner der Gegend um Belzec das Lagergelände aufgegraben hatten, in der Hoffnung, Wertsachen zu finden. Dadurch stürzten die Trennwände zwischen den Gruben ein und deren Zahl und Volumen wurde vergrössert. Dies liefert auch eine Erklärung für die befremdliche Form vieler “Massengräber”.
Das einzig forensisch vernünftige Vorgehen hätte natürlich darin bestanden, sämtliche Gruben zu öffnen, doch genau das taten Kola und sein Team nicht. Sie griffen nur dort zur Schaufel, wo die Bohrungen das Vorhandensein von Gebäuderesten aufgezeigt hatten (schliesslich wollten sie die Gaskammern finden). Der Grund für den Verzicht auf umfassende Grabungen war offenkundig: Die anhand der Bohrungen ermittelten menschlichen Überreste sind viel zu gering, um die These vom “Vernichtungslager” zu stützen.
Dass überhaupt Leichen und Leichenreste vorgefunden wurden, war aus folgenden Gründen zu erwarten gewesen:
a) Im Jahre 1940 bestand auf dem Gelände des späteren “Vernichtungslagers” (richtig: Durchgangslagers) ein äusserst unmenschlich geführtes Arbeitslager.
b) Im September 1942 kam es in einem überfüllten Deportationszug zu einer Massenpanik, die zum Tod von ca. 2.000 Insassen führte. Die Toten wurden in Belzec vergraben.
c) Während des Aufenthalts im Durchgangslager müssen dort zwangsläufig Menschen gestorben sein.
d) Obgleich sich Euthanasieaktionen in Belzec (sowie Sobibor und Treblinka) nicht dokumentarisch nachweisen lassen, spricht alles für ihre Realität. Unter den deportierten Juden muss es zwangsläufig eine gewisse Zahl von Geisteskranken sowie an ansteckenden Krankheiten Leidenden gegeben haben. Vom nationalsozialistischen Standpunkt aus wäre es nicht sinnvoll gewesen, diese Kranken gemeinsam mit den anderen Juden in die Ostgebiete umzusiedeln. Inder Tat wurden nach der Schliessung der Euthanasie-Anstalten in Deutschland viele ihrer früheren Mitarbeiter in die drei Reinhardt-Lager geschickt.
Mattogno meint, Belzec habe “mit Sicherheit mehrere tausend, möglicherweise sogar einige zehntausend” Opfer gefordert. Eine solche Opferzahl liesse sich ohne weiteres mit den in den Gruben vorgefundenen menschlichen Überresten vereinbaren. Abgerundet wird das Bild dadurch, dass es Kola nicht gelang, Überreste der bezeugten “Gaskammergebäude” zu finden. Der englische Forscher Robin O’Neil, der sich an den Ausgrabungen beteiligt hatte, räumte freimütig ein:
“Wir fanden keine Spur der Vergasungsbaracken, weder aus der ersten noch aus der zweiten Phase des Aufbaus des Lagers.” [34].
Ohne Vergasungsgebäude konnte in Belzec aber niemand vergast werden!
7. Die forensischen Untersuchungen auf dem Gelände von Sobibor (2000/2001)
Laut der offiziellenSobibor-Version gab es drei Lagersektoren. In Sektor I lagen die Wohnbaracken der SS-Leute und der Arbeitsjuden sowie Werkstätten. In Sektor II mussten die Juden ihren Besitz abgeben und sich vollständig entkleiden, worauf sie eine 150 m lange, stacheldrahtumsäumte Allee durchschritten, die in den Sektor III mündete. Bei diesem handelte es sich um das eigentliche “Vernichtungslager” mit dem Gaskammergebäude und den Massengräbern.
In den Jahren 2000 und 2001 führte Prof. Kola in Sobibor forensische Untersuchungen durch, wobei er sich derselben Methode bediente wie zuvor in Belzec. Die Ergebnisse fasste er in einem Artikel zusammen, der jedoch nicht die geringste Beachtung fand. [35] Erst neun Jahre später publizierten Kues, Mattogno und ich in unserem Buch über Sobibor eine deutsche (und in der englischsprachigen Fassung des Buchs eine englische) Übersetzung.
Kola ortete insgesamt sechs Massengräber mit einem Gesamtvolumen von 14.718 Kubikmetern. Dies hätte zur Beisetzung jener rund 80.000 Juden, die bis Oktober 1942 ermordet worden sein sollen, durchaus ausgereicht. Doch gilt es folgendes zu bedenken:
a) Im Arbeitslager Treblinka I unweit des angeblichen Vernichtungslagers Treblinka II öffneten die Sowjets im August 1944 drei Massengräber mit einem Gesamtvolumen von 320 Kubikmetern, welche die Leichen von 305 im Lager verstorbenen Häftlingen enthielten.[36] Die Beschickungsdichte betrug also nicht einmal einen Leichnam pro Kubikmeter. Nichts spricht dagegen, dass es in Sobibor ähnlich war.
b) Wie in Belzec wurde das Lagergelände auch in Sobibor nach dem Krieg von Schatzsuchern aufgegraben. Laut dem ehemaligen Sobibor-Häftling T. Blatt waren diese Wühler “ungefähr zehn Jahre lang” aktiv.[37] Hierdurch wurde das Volumen des gestörten, als Gräber ausgelegten Erdreichs natürlich vergrössert.
c) Obwohl das “reine Todeslager” nur knapp vier Hekat gross war, gelang es Kola nicht, das “Vergasungsgebäude” zu finden.
Im Oktober 2007 setzte ein neues Team, bestehend aus den israelischen Archäologen Gilead und Haimi sowie dem polnischen Archäologen Mazurek, die wilde Jagd nach dem Vergasungsgebäude fort – vergebens. [38] Da es ein Ding der Unmöglichkeit ist, dass vier hochqualifizierte Fachleute, denen unbegrenzt viel Zeit und die modernsten technischen Hilfsmittel zur Verfügung stehen, auf einer Fläche von kaum vier Hektar die Überrest eines ca. 18 m langen und 9 m breiten, aus Zement gefertigten Gebäudes nicht finden, lautet der einzig mögliche Schluss, dass es dieses Gebäude niemals gab und folglich niemand vergast werden konnte.
Anstelle des “Vergasungsgebäudes” fand Kola im Gebiet, wo sich der Lagersektor III befunden haben soll, Überreste von Bauwerken, die kein Zeuge je erwähnt hat, darunter eine Baracke mit einem grossen Kohlenlager. Von revisionistischem Standpunkt aus lässt sich dieses Gebäude ohne weiteres als Entlausungskammer deuten, in der die Kleider der Deportierten vor ihrer Weiterfahrt nach Osten von Ungeziefer befreit wurden. Ferner entdeckte Kola die Überreste einer 60 bis 80 m langen und sechs m breiten Holzbaracke, in der unzählige Gebrauchsgegenstände und Toilettenartikel (darunter Haarspangen) vorgefunden wurden. Diese Baracke stellt die Holocaust-Historiker vor unlösbare Probleme. Wie kommt es, dass ein so riesiges Gebäude von keinem Zeugen erwähnt wurde? Woher stammten die Gebrauchsgegenstände? Den Häftlingen können sie nicht gehört haben, da sie den Sektor III ja vollkommen nackt betreten mussten, und die Unterkünfte der SS-Männer lagen im Sektor I, ganz abgesehen davon, dass sie schwerlich Haarspangen benötigten. In die revisionistische These vom Durchgangslager fügt sich dieses Gebäude hingegen nahtlos ein.
8. Treblinka: Das Ende vom Lied
Auf der Website der BBC erschien am 23. Januar 2012 ein Artikel über Caroline Study Colls forensische Untersuchungen in Treblinka, der unter anderem zwei Karten enthielt. [39] Auf ihnen sind die Umrisse der von der britischen Archäologin getätigten Funde auf a) eine moderne Luftaufnahme von Treblinka b) eine Luftaufnahme aus dem Jahre 1944 übertragen worden. Insgesamt sind 10 Massengräber erkennbar. Zwei davon liegen ausserhalb des Geländes des ehemaligen Lagers in unmittelbarer Nähe des Bahnhofs. Alles spricht für die Annahme, dass dort die Leichen von Deportierten bestattet wurden, die während der Fahrt gestorben waren; in der Tat berichtet Y. Arad in seinem “Standardwerk” von solchen Gräbern. [40] Die restlichen acht Gräber, darunter das von C. Study Colls erwähnte, 26 m x 17 m messende, nehmen laut den Berechnungen von T. Kues eine Gesamtfläche von maximal 1.800 Quadratmetern ein. Da C. Study Colls im Gegensatz zu A. Kola keine Bohrungen vornahm, ist die genaue Tiefe der Gräber unbekannt. Der ehemalige Treblinka-Häftling Eliyahu Rosenberg gab sie mit 6 m an. [41] In Anbetracht der Tatsache, dass einige der Gräber von Sobibor eine Tiefe von über 5 m aufwiesen, ist dies zumindest nicht gänzlich unmöglich. In diesem Fall hätte das Gesamtvolumen der Massengräber also (1.800 Quadratmeter x 6 m =) 10.800 Kubikmeter betragen.
In Anbetracht der Tatsache, dass vermutlich annähernd 800.000 Juden nach Treblinka deportiert wurden (im Vergleich zu 434.000 nach Belzec und maximal 170,000 nach Sobibor deportierten) ist die Tatsache, dass das Gesamtvolumen der Massengräber von Treblinka geringer ist als jenes von Belzec (21.310 m3) und Sobibor (14,718 m3) ausserordentlich überraschend.
Setzen wir die theoretische Höchstzahl von acht Leichen pro Kubikmeter an, hätten die acht Massengräber von Treblinka (10.800 x 8 =) 86.400 Leichen fassen können, also zwischen einem Achtel und einem Neuntel jener ca. 730.000 Leichen, die bis Februar 1943, vor dem Einsetzen der Verbrennungsaktion, beigesetzt worden sein sollen. In Wahrheit war die Zahl der vergrabenen Leichen mit Sicherheit sehr viel niedriger. Wie in Belzec und Sobibor wurde das Lagergelände auch in Treblinka nach dem Krieg von Schatzsuchern durchwühlt, was zu einer Vergrösserung der Gräber führte. Die Jüdin Rachel Auerbach berichtete in ihrer 1946 auf Jiddisch erschienenen und 1979 ins Englische übersetzten Schrift “Die Felder von Treblinka” folgendes:
“Im Verlauf des letzten Jahres haben die menschlichen Schakale und Hyänen die Begräbnisstätte heimgesucht. […] Alles war aufgewühlt und aufgerissen.” [42]
Zweitens erinnern wir daran, dass die Beschickungsdichte der Gräber im nahen Arbeitslager Treblinka I nicht einmal eine Leiche pro Kubikmeter betrug.
Nach den sensationskrämerischen Zeitungs- und Rundfunkberichten Anfang 2012 war natürlich zu erwarten gewesen, dass Caroline Study Colls ihre Dissertation, der die Ergebnisse ihrer Untersuchungen in Treblinka zugrunde liegen, in naher Zukunft publizieren würde. Daraus wird jedoch nichts, denn die Veröffentlichung der Dissertation ist erst für 2017 (!) vorgesehen. [43] Der Grund hierfür ist nur allzu offenkundig: Weit davon entfernt, die “Holocaust-Leugner” zu widerlegen, versetzten die Radaruntersuchungen auf dem Gelände von Treblinka dem offiziellen Bild vom “Vernichtungslager” den Todesstoss. Deshalb blieb der englischen Archäologin keine andere Wahl, als die Publizierung ihrer Forschungsergebnisse quasi auf den St. Nimmerleinstag zu verlegen.
Der einzige Weg, die ungefähre Opferzahl von Treblinka zu ermitteln, bestünde darin, die Massengräber auszuheben, um zu ermitteln, welche Mengen an Asche und menschlichen Überresten sie enthalten. Hierzu wird es jedoch nicht kommen.
Juden holen Tote aus den Gräbern und bestatten sie neu
Hier in Rumänien, im April 2011, wurden zahlreiche jüdische Gräber geöffnet und die Toten umgebettet. Welch eine Lüge, die jüdische Religion würde das Öffnen von Gräbern nicht erlauben.
.
Die offizielle Begründung, wonach das jüdische Religionsgesetz die Störung der Totenruhe verbietet, erledigt sich angesichts der folgenden, von Carlo Mattogno bei einer Internetrecherche entdeckten Aufnahmen [44] von selbst. Als im April 2011 in Nordrumänien die sterblichen Überreste einiger Dutzend während des Zweiten Weltkriegs von der rumänischen Armee getöteten Juden umgebettet wurden, liessen es sich die zu diesem Anlass eingeflogenen englischen und amerikanischen Rabbiner nicht nehmen, zur Schaufel zu greifen und sich an den Grabarbeiten zu beteiligen. Lägen der Führungsspitze des Weltjudentums Beweise dafür vor, dass in Treblinka tatsächlich Hunderttausende von Juden ermordet wurden, so würden sich sämtliche Rebben des Erdenrunds freiwillig zu den Ausgrabungsarbeiten melden, um endlich einen materiellen Beweis für den Holocaust zu erbringen, “jüdisches Religionsgesetz”hin oder her. Als gutinformierte und intelligente Menschen wissen die jüdischen Führer selbstverständlich, dass Treblinka ein Durchgangslager war und sich die Opferzahl höchstenfalls in der Grössenordnung von einigen zehntausend bewegt haben kann. Aus diesem Grund untersagten sie jegliche Grabungen auf dem ehemaligen Lagergelände unter Berufung auf das “jüdische Religionsgesetz”. Schliesslich soll die Holocaust-Lüge erhalten bleiben – als Instrument zur Versklavung der einfältigen Goyim sowie zur Disziplinierung des unwissenden jüdischen Fussvolks.
Wie ihr polnischer Zunftgenosse Prof. Andrzej Kola hat auch die englische Archäologin Caroline Study-Colls einen unfreiwilligen Beitrag zur Wahrheitsfindung geleistet. Sie zog aus, um den Gaskammer-Holocaust an rund 800.000 Juden in Treblinka zu beweisen und bewies stattdessen, dass die offizielle Treblinka-Version im trüben Morast der Legendenbildung wurzelt. Wer dächte da nicht an das Mephistopheles-Wort von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.

1 Thomas Kues, “Comments on Treblinka Statements by Caroline Study Colls”. http://www.revblog.codoh/com/2012/01/comment-Study-co
2 Der Ausdruck “Vernichtungslager“ entspringt dem Propagandawortschatz der Alliierten. Er findet sich in keinem einzigen deutschen Dokument der Kriegszeit.
3 In den deutschen Dokumenten finden sich zwei Schreibweisen, “Aktion Reinhardt“ und “Aktion Reinhard“. Dies hat unter den Holocaust-Historikern zu einem Streit darüber geführt, ob diese Aktion zu Ehren von Reinhard Heydrich oder nach einem Sekretät im Finanzministerium namens Fritz Reinhardt benannt wurde. Das Ziel der Aktion bestand laut den Dokumenten in der Aussiedlung der Juden in die besetzten Ostgebiete sowie in der Beschlagnahmung ihres Eigentums.
4 Siehe hierzu z. B. Francis Nicosia, Hitler und der Zionismus, Leoni 1990.
5 Nürnberger Dokument NG-2586-A.
6 Hans G. Adler, “Der Kampf gegen die Endlösung der Judenfrage“, Bonn 1958, S. 8.
7 Nürnberger Dokument T-173.
8 Magnus Brechhtkens, “Madagaskar für die Juden. Antisemitische Idee und politische Praxis 1885-1945“, München 1998.
9 Nürnberger Dokument 5770.
10 Jürgen Graf, Thomas Kues, Carlo Mattogno, “Sobibor. Holocaust-Propaganda und Wirklichkeit“, Uckfield 2010, S. 275.
11 Jüdisches Historisches Institut Warschau (Hg.), “Faschismus, Ghetto, Massenmord“, Frankfurt a. M. 1960, S. 269 ff.
12 Nürnberger Dokument NO-2207.
13 Nürnberger Dokument NO-482. Später wurde der Befehl, Sobibor in ein KL umzuwandeln, zurückgenommen.
14 Nürnberger Dokument NO-5194, S. 9 ff.
15 Peter Witte, Stephen Tyas, “A new document on the deportation and murder of the Jews during ‚Einsatz Reinhardt‘ 1942“, in: “Holocaust and Genocide Studies“, Nr. 3, Winter 2001.
16 Jürgen Graf, Thomas Kues, Carlo Mattogno, “Sobibor. Holocaust-Propaganda und Wirklichkeit”, a.a.O., S. 428.
17 Jules Schelvis, “Vernietigingskamp Sobibor“, Amsterdam 2008, S. 267.
18 Mit Ausnahme eines Transports französischer Juden nach Kaunas und Tallinn im Mai 1944. Serge Klarsfeld, “Le Mémorial de la Déportation des Juifs de France“, Paris 1978, Buch ohne Seitennumerierung.
19 Eine Ablichtung des Artikels findet sich bei Jean-Marie Boisdefeu, “La Controverse sur l’extermination des juifs par les allemands“, Band 2, Berchem 2003.
20 Thomas Kues, “Evidence for the Existence of ‚gassed‘ Jews in the Occupied Eastern Territories“. http://www.inconvenienthistory.com/archive/2010/volume_2/number_4/evid
21 Friedrich P. Berg, “The Diesel Gas Chambers. Ideal for Torture, Absurd for Murder“,, in: Germar Rudolf (Hg.), “Dissecting the Holocaust“, Chicago 2003, S. 435 ff.
22 Stefan Szende, “Der letzte Jude aus Polen“, Zürich 1945, S. 290 ff.
23 Jan Karski, “Story of a Secret State“, Boston 1944, S. 339 ff.
24 J. Graf, T. Kues, C. Mattogno, “Sobibor. Holocaust-Propaganda und Wirklichkeit“, a.a.O., Kapitel 3.
25 Carlo Mattogno und Jürgen Graf, “Treblinka – Vernichtungslager oder Durchgangslager?“, Hastings 2002, Kapitel 2.
26 K. Marczewska und W. Wasniewski, “Treblinka w swietle Akt Delegatury Rzadu RP na Kraji“, in: “Biuletyn Glownej Komisji Badania Zbrodni Hitlerowskich w Polsce“, Band XIX, Warschau 1968, S. 136 ff.
27 http://holocaustcontroversies.blogspot.com/2006/05/jrgen-graf-is-liar.html.
28 Wassilij Grossman, “Die Hölle vonTreblinka“, Verlag für fremdsprachige Literatur, Moskau 1946.
29 Nürnberger Dokument PS-3311.
30 Henri Roques, “Die Geständnisse des Kurt Gerstein“, Leoni 1986.
31 Yitzhak Arad, “Belzec, Sobibor, Treblinka. The Operation Reinhard Death Camps“, Bloomington 1987, S. 392-397.
32 Andrzej Kola, “Belzec. The Nazi Death Camp for Jews in the Light of Archeological Excavations“, Warschau und Washington 2000.
33 Carlo Mattogno, “Belzec. Propaganda, Zeugenaussagen, archäologische Untersuchungen, historische Fakten“, Hastings 2004, Kapitel 4.
34 Robin O’Neil, “Belzec – The Forgotten Death Camp“, in: “East European Jewish Affairs“, Nr. 28 (2), S. 55.
35 Andrzej Kola,“Badania archeologiczne bylego terenu obozu zaglady w Sobiborze“, in: “Przeslosc i Pamiec“, Nr. 4 (21), 2001.
36 Richard Rashke, “Escape from Sobibor”, 1982, S. 345.
37 Herbert Tiedemann, “Critical Questions and Com ments“, op. cit.
38 I. Gilead, Y. Haimi, W. Mazurek, “Excavating Nazi Extermination Centers“, in: “Present Pasts“, Band I, 2009.
39 Thomas Kues, “Comments on Treblinka…“, siehe Fussnote 1.
40 Y. Arad, “Belzec, Sobibor, Treblinka“, a.a.O., S. 85.
41 C. Mattogno und J. Graf, “Treblinka – Extermination Camp or Transit Camp?“, Chicago 2004, S. 138.
42 Alexander Donat, “The Death Camp Treblinka“, New York 1979, S. 70 ff.
43 http://etheses.bham.ac.uk/3531/
44 http://www.vosizneias.com/80166/2011/04/04/popricani-romania-in-photo-burial-ceremony-for-wwii-mass-grave-remains/
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